Frauen in der Beleuchtungsbranche: Christine Habashy

Christine Habashy - Supply Chain Manager - Schréder Gulf
Christine Habashy
Supply Chain Manager - Schréder Gulf

Der Internationale Frauentag ist ein globaler Tag, an dem die sozialen, wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Errungenschaften von Frauen gefeiert werden.

An diesem besonderen Tag und Monat werfen wir ein Licht auf einige der vielen wunderbaren Frauen, die weltweit für Schréder arbeiten, und erzählen ihre Geschichten und was dieser Tag für sie bedeutet.

Christine beendete 2005 ihr Studium an der Universität Alexandria (Ägypten) mit einem Abschluss in Buchhaltung. 2010 nahm sie ihre Laufbahn bei Schréder in der Abteilung Preisgestaltung & Kalkulation in unserem Büro in Kairo auf.
2017 wagte sie einen mutigen Schritt und zog nach Dubai, wo sie als Lieferketten-Managerin (SMC) für die gesamte Region zuständig ist.

Christine Habashy, Supply Chain Manager in Schréder Gulf, talks about International Womens Day

 

Was bedeutet der Internationale Frauentag für Sie?

Heute, im Jahr 2021, bieten viele Länder und Unternehmen Chancengleichheit für Frauen und Männer. Der Internationale Frauentag ist daher eine sinnvolle Erinnerung daran, was bisher erreicht wurde und was anderswo, wo diese Mentalität der Gleichberechtigung noch nicht herrscht, noch erreicht werden muss.

Wir haben in Dubai das Glück, dass viele Organisationen mit speziellen Veranstaltungen an die Stärkung der Rolle der Frau erinnern. Bei diesen Veranstaltungen kommen Frauen aus der ganzen Welt zusammen, um ihre Ideen und Gedanken in einem kulturübergreifenden Dialog auszutauschen und dem Tag noch ein wenig mehr Gewicht zu verleihen.

 

Können Sie uns etwas über Ihren Hintergrund und Ihre Rolle bei Schréder erzählen?

Ich nahm meine Laufbahn in der Beleuchtungsindustrie 2005 nach meinem Abschluss an der Universität von Alexandria auf. Ich war in der Abteilung Preisgestaltung & Kalkulation tätig, bevor ich mich an die Logistik wagte. Ich fing 2010 bei Schréder als Kalkulatorin für Schréder Egypt an, bevor ich zum Logistik-Managerin befördert wurde.

2017 nahm ich die Herausforderung an, nach Dubai zu gehen, um bei Schréder Gulf als Lieferketten-Managerin (SMC) für die Region tätig zu werden. Das ist ein schnelllebiger Bereich, in dem die Entwicklung von Lösungen ausgeprägte Problemlösungsfähigkeiten erfordert. Wie Sie sich vorstellen können, brachte das vergangene Jahr mit der Covid-19-Pandemie mehr als genug Probleme, aber mir gefällt, dass es nie langweilig wird!

 

Was können wir Ihrer Meinung nachtun, um mehr junge Frauen zu inspirieren und zu ermutigen?

Nun, Schréder hat als Unternehmen Männern und Frauen schon immer gleiche Chancen geboten. Meine allgemeine Empfehlung an Unternehmen wäre daher, Frauen zu unterstützen, indem sie klarere Entwicklungsmöglichkeiten und die für die interne Mobilität erforderlichen Schritte definieren.

Sie sollten Frauen auch ermutigen, missionskritische Aufgaben zu übernehmen und internationale Erfahrungen zu sammeln, um zu wachsen und ihre Fähigkeiten zu beweisen.

 

Welche Frauen hatten den größten Einfluss auf Ihr Leben, und warum?

Nun, das mag sich nach einem Klischee anhören, aber mein größtes Vorbild ist meine Mutter. Sie hat immer geschuftet und sich hochgearbeitet, zu einer Zeit, als viele Frauen zu Hause blieben und sich um die Familie kümmerten. Sie hat mir gezeigt, dass es möglich ist, Karriere und Familie unter einen Hut zu bringen.

Sie erzog mich zu tadelloser Arbeitsmoral und positiver Haltung. Sie ist eine ständige Unterstützung und wenn ich einen Rat brauche, wende ich mich an sie, denn ich weiß, dass sie immer vollkommen ehrlich ist.

 

Was ist Ihr bisher größter beruflicher Erfolg?

Ich arbeite schon eine ganze Weile für Schréder, denn das Unternehmen bot mir viele Möglichkeiten, sodass ich mich weiterentwickeln und neue Herausforderungen annehmen kann. Meine wichtigste Leistung war aber definitiv die Tatsache, dass ich meine neue Rolle in Dubai annahm.

Der Umzug ins Ausland, aus meiner Komfortzone heraus in einen neuen Job mit viel mehr Verantwortung, der von vielen immer noch als reine Männerposition betrachtet wird, war ein enormer Sprung.

Ich bin stolz, diesen Schritt gemacht zu haben, sowohl auf persönlicher als auch auf beruflicher Ebene. Es ist eine Freude, mit Menschen unterschiedlicher Herkunft und Nationalität zu arbeiten.

 

Welchen Rat würden Sie jungen Frauen geben, die heute ihre berufliche Laufbahn beginnen?

Ganz einfach: Man kann alles tun, wozu man sich entschließt. Man darf sich nicht selbst unterschätzen und sich nicht von anderen unterschätzen lassen.
Man muss aufgeschlossen sein, Veränderungen akzeptieren, weiter lernen und vor allem Spaß an dem haben, was man tut, denn das ist einer der größten Schlüssel zum Erfolg.
 

Vernetzen Sie sich mit Christine auf LinkedIn